Zweite Rechtsverordnung
des Präsidenten des Bundesausgleichsamtes zur Durchführung des Altsparergesetzes (2. BAA ― ASpG-DV).

Vom 3. Dezember 1956.

(BAnz., Nr. 248 vom 21. Dezember 1956)

Aufgehoben zum 1. Juli 2006 durch:

Auf Grund des § 18 Abs. 7 und des § 31 Abs. 2 des Altsparergesetzes vom 14. Juli 1953 (Bundesgesetzbl. I S.495) sowie des § 8 Abs. 2 der Zweiten Verordnung zur Durchführung des Altsparergesetzes (2. ASpG-DV) vom 9. Juli 1954 (Bundesgesetzbl. I S.190) wird folgendes verordnet:

§ 1

Ansprüche auf Grund von Entschädigungsgutschriften aus Wertpapieren oder aus den in § 9 Abs. 2 Nr.4 des Altsparergesetzes aufgeführten Schuldbuchforderungen, für die nach § 8 Abs. 4 in Verbindung mit § 10 der 1. ASpG-DV Kleinststücke ausgegeben oder entsprechende Depotgutschriften erteilt werden, sind zum 1. März 1957, bei späterer Erteilung der Entschädigungsgutschrift mit Erteilung der Gutschrift freizugeben.

§ 2

Nach § 14 des Dritten Überleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit § 32 des Altsparergesetzes vom 14. Juli 1953 (Bundesgesetzbl. I S. 495) gilt diese Rechtsverordnung auch in Berlin (West).

§ 3

Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Bad Homburg v. d. H., den 3. Dezember 1956.

Der Präsident des Bundesausgleichsamtes

In Vertretung
Duckart