(ABl. Sg., Nr. 6 vom 9. April 1921, S. 58)
Auf Grund der §§ 19 und 23 des Kapitels 2 der Anlage zum Abſchnitt IV (Teil 3) des Friedensvertrags hat die Regierungskommiſſion in ihrer Sitzung vom 16. März 1921 folgendes beſchloſſen:
Vom 1. Mai 1921 ab werden ſämtliche Einnahmen, gleichviel welcher Art, der Eiſenbahn- ſowie der Poſt- und der Telegraphenverwaltung in Franken erhoben.
Vom gleichen Tage ab wird das Perſonal der Eiſenbahn- ſowie der Poſt- und Telegraphenverwaltung in Franken beſoldet bezw. entlohnt.
Der Regierungskommissar für öffentliche Arbeiten, Eiſenbahn-, Poſt- und Telegraphenweſen iſt mit dem Volzuug dieſer Verordnung beauftragt.
Saarbrücken, den 16. März 1921.
Im Namen der Regierungskommiſſion |