Verordnung
über den Währungswechsel im Saarland vom 23. Dezember 1953

(J. O. vom 29. Dezember 1953, S. 11 664)

(ABl. Saar, Nr. 7 vom 21. Januar 1954, S. 45)

Der Président du Conseil des Ministres

verordnet

entsprechend Bericht des Ministre des Affaires Etrangères

und des Ministre des finances et des affaires économiques,

Auf Grund des Gesetzes über die Einführung des französischen Franken im Saarland, vom 15. November 1947,

Auf Grund des Erlasses Nr. 47-2170 über den Währungswechsel im Saarland, vom 15. November 1947,

folgendes:

Artikel 1

Die in Mark ausgedrückten Schulden und Forderungen, die einforderbar und zahlbar im Saarland, fällig und noch nicht bezahlt sind oder noch fällig werden, sind zum Satze von 20,― Franken für 1,― Mark in Franken umgestellt mit Ausnahme der Einlagen bei Banken, Sparkassen, Kreditinstituten und ähnlichen Einrichtungen im Saarland sowie mit Ausnahme derjenigen Markschulden und -forderungen, deren Frankenbeträge schon durch gesetzmäßige Bestimmungen festgelegt werden sind.

Artikel 2

Der Ministre des Affaires Etrangères und der Ministre des finances et des affaires économiques sind, jeder in seinem Bereich, mit der Durchführung vorliegender Verordnung, die im J. O. de la République Française veröffentlicht wird, beauftragt.

Geschehen zu Paris, den 23. Dezember 1953.

Durch den Président du Conseil des Ministres:

Joseph Laniel     

Der Ministre des Affaires Etrangères:

Georges Bidault

Der Ministre des financés et des affaires économiques:

Edgar Faure